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Millionenpleite einer Hochbau-Generalunternehmerin
KURIER

Millionenpleite einer Hochbau-Generalunternehmerin

„Die Ursachen der Insolvenz liegen in der seit Jänner 2026 erfolgten Zahlungsverweigerung der Auftraggeberin, dem daraus resultierenden Liquiditätsengpass sowie dem Wegfall der Finanzierung durch die Muttergesellschaft sowie in massiven Leistungsstörungen“, so Creditreform. Über das Vermögen der hagenauer Austria GmbH & Co KG und der hagenauer Austria GmbH sind heute am Handelsgericht Wien zwei Konkursverfahren eröffnet worden. Das bestätigt Iris Scharitzer vom Österreichischen Verband Creditreform dem KURIER. Sechs Dienstnehmer sind laut KSV1870 betroffen. Die hagenauer Austria GmbH & Co KG wurde 2021 errichtet. Sie fungiert primär als Projektgesellschaft und Generalunternehmerin für ein Bauvorhaben eines Luxus-Hotels in Wien. „Bei der Komplementärgesellschaft hagenauer Austria GmbH der Schuldnerin handelt es sich um eine reine Arbeitsgesellschaft, die über kein eigenes (sonstiges) Vermögen verfügt. Sie teilt daher das wirtschaftliche Schicksal der hagenauer Austria GmbH & Co KG“, heißt es weiters. Schulden und Vermögen Die Aktiva betragen rund 21,33 Millionen Euro, davon entfallen 21,2 Millionen Euro auf offene Forderungen gegen eine GmbH.  Die Passiva werden mit 18,9 Millionen Euro beziffert. „Eine rechnerische Überschuldung liegt derzeit nicht vor. Die Krise ist daher rein liquider Natur“, so Creditreform. Keine Zukunft Eine Fortführung des Unternehmens ist nicht angedacht.

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