der Freitag
Während die Menschen im Iran gegen das Regime protestieren, entwirft der in Bagdad geborene Abbas Khider in seinem neuen Buch „Der letzte Sommer der Tauben“ ein Bild des Lebens in einem Kalifat – und zeigt darin Flugrouten zur Freiheit auf Heute haben sie ein schweres Leben. Sie werden verachtet, gejagt: die Tauben. Dabei müssten wir sie, blickt man etwas weiter in die Kulturgeschichte zurück, eigentlich verehren. Denn bereits im alten Ägypten galten sie als Seelenvögel zur Rettung des Geistes nach dem Tod. Ähnliche Weihen finden sich im Alten Testament, seien es doch die Tauben gewesen, die vor der Sintflut gewarnt hätten. Im Islam fungieren sie derweil als eng mit Mohammed verbundene Friedensbotschafterinnen. Ohne diese symbolischen Fäden in seinem aktuellen Roman Der letzte Sommer der Tauben explizit auszubreiten, dürfte der 1973 in Bagdad geborene und 2000 nach Deutschland geflohene Abbas Khider wohl über sehr genaue Kenntnisse dieser Hintergründe verfügen. Denn darin Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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