der Freitag
Die gesellschaftliche und politische Linke braucht eine optimistische Antwort auf die identitäre Offensive von rechts. Dabei sollte sie einen aufgeklärten, inklusiven Patriotismus pflegen Wenn ein rechter Stratege wie Götz Kubitschek gefragt wird, was ihn in seinem aktivistischen Handeln motiviert, dann bezieht er sich auf die Nation und das deutsche Volk. Das ist insofern geschickt, als ihm dieses Engagement niemand bestreiten wird. Die gesellschaftliche und politische Linke hat darauf keine Antwort, weil sie jeden Bezug auf die Nation vermeidet. Dabei geht es doch in der Politik um Begriffe, deren Inhalte nicht essenzialistisch vorgegeben sind, sondern stets das Ergebnis von semantischen Operationen und ideologischen Kämpfen. Umso mehr gilt dies für den Osten Deutschlands , der nach 1990 zu einem wahren Eldorado für rechte Rattenfänger wurde. Viele Ostdeutsche haben ein starkes deutsches Nationalgefühl, sehen sich aber seit 35 Jahren nur als Deu Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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