KURIER
Wenn sich der Tag am 24. April dem Ende neigt, beginnt in Niederösterreich das größte Wissenschaftsevent des Jahres. Bei der Langen Nacht der Forschung 2026 öffnen im ganzen Land Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen ihre Türen und laden dazu ein, Wissenschaft nicht nur zu verstehen, sondern selbst zu erleben. An dutzenden Standorten wird experimentiert, diskutiert und gestaunt. In Niederösterreich werden an diesem Tag unterschiedlichste Forschungsfelder präsentiert: 34 Standorte und über 300 Stationen widmen sich Themen von Archäologie wie in Aspern an der Zaya (Bezirk Mistelbach) über die Forschung im Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal (Bezirk Scheibbs). "Die Lange Nacht der Forschung macht für alle Interessierten sichtbar, woran unsere Forschungseinrichtungen aktuell arbeiten und welche Innovationen hier entstehen. Ein wichtiges Anliegen ist es uns, jungen Menschen die Welt der Wissenschaft näherzubringen und sie für eine Karriere in Forschung und Technik zu begeistern. Denn nur mit Forschergeist und innovativen Ideen schaffen wir die beste Zukunft für unsere Kinder“, erläutert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner . Eintritt kostenlos Wer sich für Robotik und Programmieren begeistert ist in Melk gut aufgehoben, Einblicke in Luft- und Raumfahrt erhält man in Wiener Neustadt. Am Institute of Science and Technology Austria in Klosterneuburg können Besucherinnen und Besucher im VISTA Science Experience Center selbst experimentieren oder bei „Meet the Scientist“ direkt mit Forschenden sprechen. Ein besonderes Highlight wartet auf Tierfreundinnen und -freunde in Wieselburg (Bezirk Scheibbs). Mit einer speziellen Brille kann man erleben, wie Pferde und Kühe die Umgebung wahrnehmen. Die Veranstaltungen in Niederösterreich sind gratis. Das Event wird von der Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes NÖ und der Wirtschaftsagentur ecoplus organisiert.
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