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D-Link Eagle Pro AI im Test
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D-Link Eagle Pro AI im Test

Der D-Link Eagle Pro AI nutzt das LTE-Mobilfunknetz und deckt dabei alle wichtigen Frequenzbänder ab. Auf 5G-Unterstützung verzichtet der Router. Eine Mini-SIM wird in das Gerät eingesetzt. Das heimische WLAN-Netz arbeitet mit Wi-Fi 6, allerdings nur mit einer Kanalbreite von 80 MHz. Die WLAN-Leistung ist recht ordentlich: Im Praxis-Test messen wir durchschnittlich 477 MBit/s, unter Idealbedingungen sind bis zu 832 MBit/s drin. An der Rückseite stehen drei LAN-Ports sowie ein WAN-Anschluss zur Verfügung, jeweils mit bis zu 1 GBit/s. Einen USB-Port sucht man vergeblich. Der Router unterstützt zudem weder Telefonie-Funktionen noch lässt er sich als Smart-Home-Zentrale einsetzen. Die Einrichtung gelingt problemlos, auch die Bedienung gibt keine Rätsel auf. Allerdings fehlen in der Weboberfläche erklärende Hilfetexte zu einzelnen Funktionen und die Smartphone-App könnte insgesamt etwas mehr Funktionsumfang bieten. Der D-Link-Router wird mit sicheren, individuellen Passwörtern ausgeliefert, außerdem ist WPA3 ab Werk aktiviert. Das Netzwerk lässt sich gut konfigurieren, die integrierten Diagnose-Werkzeuge fallen jedoch eher mager aus. Ein VPN-Server lässt sich zwar einrichten, der WireGuard-Standard wird dabei jedoch nicht unterstützt. Für NAS-, FTP- oder Druckerserver-Aufgaben eignet sich der Router ebenso wenig wie für den Betrieb als Access Point. Immerhin kann er in einem WLAN-Mesh verschiedene Rollen übernehmen. Dynamic DNS ist ebenfalls an Bord. Im Betrieb zeigt sich der D-Link Eagle Pro AI zudem vergleichsweise sparsam beim Stromverbrauch.

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