der Freitag
Donald Trumps jüngste Rede zum Iran-Konflikt lässt eine klare Exit-Strategie vermissen. Stattdessen setzt der Präsident auf großspurige Rhetorik, historische Zahlenspiele und die riskante Behauptung eines schnellen, schmerzlosen Sieges. Wer auf Ansätze einer Exit-Strategie gewartet hatte oder auf eine Klarstellung von Aussagen in Washington zu Donald Trumps Frustrationen über die NATO, tat das vergebens. Die 19-minütige Rede war nicht ganz eine Neuauflage von George W. Bushs berüchtigter „Mission Accomplished“-Behauptung vom 1. Mai 2003 über das „Ende der größeren Kampfhandlungen“ im Krieg gegen den Irak, der inklusive einer achtjährigen Besatzungszeit ziemlich zermürbend und opferreich sein sollte. Doch es war Donald Trump vor dem US-Fernsehpublikum, wie man ihn kennt. Großsprecherisch, drohend, auf Details verzichtend. Eine Sammlung von Zitaten seiner Truth-Social-Website und von Statements der vergangenen Wochen. Keine Vergleiche aufkommen lassen S Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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