der Freitag
John Fowles’ Roman „Magus“ wird anlässlich seines 100. Geburtstags neu aufgelegt. Der Klassiker der 60er beleuchtet die Manipulation und Selbstfindung auf einer griechischen Insel und bleibt auch heute von aktueller Relevanz Auch wenn sich der Titel Magus von John Fowles epochemachendem Roman nach Zauberei oder Fantasy anhört, hat das Buch damit rein gar nichts zu tun. Der 1965 erstmals erschienene Roman des britischen Autors ist vielmehr einer der meistgelesenen literarischen Texte der britischen Gegenkultur der 60er Jahre. Für gewöhnlich wurde das 800 Seiten dicke Buch von Backpackern als abgegriffene Schwarte im Rucksack mit nach Griechenland geschleppt – auf der Suche nach sich selbst und im Kampf gegen lebensweltliche Autoritäten. Auch hierzulande wurde das Buch in den 70ern und 80ern reichlich rezipiert, zuletzt erschien es auf Deutsch 2001, lange war es vergriffen. Nun bringt der März-Verlag , spezialisiert auf Perlen der Popkultur (unter anderem Ken Kesey und Kathy Acker), Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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