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Heilige Schriften | Mit Gaddafi Moses lesen: Warum wir Autor, Werk und Publikum trennen müssen
der Freitag

Heilige Schriften | Mit Gaddafi Moses lesen: Warum wir Autor, Werk und Publikum trennen müssen

Bösartige Menschen können gutartige Ideen schreiben – und mitfühlende Menschen sich auf grausame Texte berufen: Gerade in zugespitzten Zeiten muss man sich dieses Paradox Geheiligter Schriften immer wieder klarmachen Aus mehr oder minder aktuellem Grund habe ich mir kürzlich die fünf Bücher Mose – unter anderem als Pentateuch bekannt – noch einmal vorgenommen. Und was soll man sagen? Wie können Leute nach dem Genuss dieser Texte freudig bekennen: Wow! Das ist mein Gott, den bete ich an? Wenn darin Genozid befohlen wird, wenn es heißt, dass vergebene Frauen, die in einer Stadt vergewaltigt werden, hinzurichten seien, während alleinstehende vergewaltigte Frauen ihren Vergewaltiger zu heiraten haben? Peinliche Stille und verwirrte Blicke Ich lasse das erst mal so stehen und wende mich einem anderen kontroversen Druckerzeugnis zu, mit dem ich eine persönliche Geschichte habe. Als ich mit frischen 19 Jahren in einem Erstsemester-Seminar saß, sollten wir dort Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

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