der Freitag
Kritiker Denis Scheck haut im Fernsehen Bestsellerautorinnen wie Sophie Passmann und Ildikó von Kürthy verbal in die Tonne. Beim Blättern im „Handbuch Literaturkritik“ drängt sich derweil die Frage auf: Wie geht es dieser in Zukunft? Als Kritiker ein Buch über Literaturkritik zu besprechen, ist eine ziemlich kritische Angelegenheit. Man könnte sich allzu leicht in den nicht mehr zu überhörenden Chor einfügen, der ein kulturpessimistisches Requiem auf die Bedeutungslosigkeit dieses Genres anstimmt. Und womöglich verfasste man in unbeherrschter Wut eine Art Publikumsbeschimpfung mit dem Tenor, dass kaum jemand zu würdigen wisse, welch zermürbende und undankbare Aufgabe es sei, sich nach einsamen Stunden der Lektüre oftmals grottenschlechter Romane dazu durchzuringen, ein faires Urteil zu fällen – und das unterhaltsam und zugleich mit Anspruch (man schreibt ja auch fürs Fachpublikum, jenen sagenumwobenen „Betrieb“). Und so blättert man in dem soeb Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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