der Freitag
Vom Berliner Bankenskandal bis Genua 2001: Vor 25 Jahren schien es, als stünden ein neues 1968 und das Ende des Neoliberalismus bevor. Dann sorgte der 11. September für eine Zäsur, die die Welt bis heute prägt Gegen Ende des Winters 2001 veranstaltete das Berliner Wetter ähnliche Kapriolen wie 25 Jahre später. Im Februar gab es klirrende Kälte, Glatteis, Schneeberge – und Wärmerekorde. Turbulent war aber auch die Berliner Landespolitik. Als Auftakt einer Regierungskrise hatte im Februar Klaus Landowsky den Hut nehmen müssen, CDU-Fraktionsvorsitzender und Chef der Landesbank. Denn allmählich schienen die Dimensionen des Skandals um diese „politische Bank“ auf: Sie hatte unsachgemäß Kredite vergeben und Immobilienfonds aufgelegt, bei denen sich Investoren „rundum sorglos“ fühlen konnten. Die Risiken trug die öffentliche Hand. Diese Bürgschaft war auch nötig, denn viele der Häuser, die zu hohen Garantie-Pro Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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