KURIER
Dass die softpornografischen Filme, die früher einmal die Nachtprogramme der Privatsender füllten, heute weitgehend verschwunden sind, muss man nicht unbedingt betrauern. Wiewohl mit der Zugänglichkeit von „schlüpfrigen“ Dingen – Verhütungsutensilien, aber eben auch Spielzeug und Pornografie – einmal eine Art Freiheitsversprechen verbunden war: Der Film „ Beate Uhse – Das Recht auf Liebe “ erinnerte am Freitag auf 3sat daran. Aber heute überlassen die Kultursender das Triebhafte lieber nicht menschlichen Akteuren. „ Tierische Liebe zwischen Oberrhein und Zugspitze “ (auf Arte ) klang ein bisschen nach Lederhosenfilm, befasste sich aber mit dem Liebesleben von Eisvögeln, Erdkröten und Seidenbienen. Das aktuelle KURIER-Fernsehmagazin führt indes die Titelzeile „Schäferstunde mit Rex“. Wie explizit die Hunde-Kommissar-Serie ab Montag wohl wird? Wir werden berichten.
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