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Die Silvester-Katastrophe von Crans-Montana fand mitten in der Nacht statt – was womöglich verhinderte, dass noch mehr Menschen starben, sagt Feuerwehr-Soldat David Henzmann. Denn: «Der allergrösste Teil der Feuerwehrleute sind Freiwillige, die einen Job haben. Und vielen Chefs sind Sitzungen wichtiger als unsere Einsätze oder die Feuerwehrleute pendeln zur Arbeit und sind zu Bürozeiten darum erst später am Einsatzort.» Wäre die Katastrophe von Crans-Montana tagsüber an einem normalen Werktag passiert, wären womöglich nicht so schnell so viele Einsatzkräfte bereitgestanden, so Henzmann. Er kritisiert Chefs, die ihre Mitarbeitenden, die in der Feuerwehr sind, nicht an Einsätze gehen lassen: «Wenn ihr Haus einmal brennt, wollen sie schliesslich auch, dass die Feuerwehr schnell vor Ort ist und hilft.»
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