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Neues KI-Modell lässt Sicherheitsfirmen zittern
KURIER

Neues KI-Modell lässt Sicherheitsfirmen zittern

Ein neues KI-Modell von Anthropic sorgt für Aufregung in der Cybersicherheitsbranche. Das Claude Mythos genannte Modell soll in der Lage sein, unbekannte Schwachstellen aufzuspüren und auch auszunutzen. Laut der Betreiberfirma hat es bereits tausende schwerwiegende Sicherheitslücken gefunden, darunter welche in großen Betriebssystemen und Webbrowsern . Anthropic plane deshalb auch nicht, das Modell allgemein zugänglich zu machen, teilte das Unternehmen mit. Damit soll verhindert werden, dass es von Cyberkriminellen eingesetzt wird. Der Zugang soll zunächst auf 40 Technologieunternehmen beschränkt werden. Darunter Apple, Amazon, Microsoft, Cisco aber auch die Linux-Stiftung . Im Rahmen des „Project Glasswing“ sollen gefunden Lücken geschlossen werden. Banken alarmiert US-Finanzminister Scott Bessent und US-Notenbankchef Jerome Powell sollen laut der Financial Times Mitte vergangener Woche Vertreter von US-Banken vor Risiken durch das KI-Modell gewarnt haben. Nach Berichten des Nachrichtendienstes Bloomberg wurden die Chefs sämtlicher systemrelevanter US-Banken zu dem Treffen geladen. Auch das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) steht wegen des Modells mit Anthropic im Austausch. Es könnte erhebliche Auswirkungen auf die Cyberbedrohungslage haben, hieß es am Freitag aus der nationalen deutschen Cybersicherheitsbehörde. Erwartet werden „Umwälzungen im Umgang mit Sicherheitslücken“. Kursverluste Die Aufregung um das KI-Modell sorgte auch für Verluste bei Aktien von Cybersicherheitsfirmen . Die Papiere von Unternehmen wie Cloudflare, Crowdstrike, Okta und Palo Alto Networks verloren vergangene Woche an den Börsen zeitweise deutlich. Investoren befürchten, dass die Geschäftsmodelle der Sicherheitsfirmen durch KI unter Druck geraten.

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