der Freitag
Diplomatie braucht mehr Zeit als die gut 20 Stunden der Verhandlungen in Islamabad, um eine Katastrophe und einen ausufernden Krieg in der Golfregion zu verhindern. Donald Trump wird dazu Zugeständnisse machen müssen, auch Israel Niemand konnte erwarten, dass die amerikanisch-iranischen Verhandlungen in Islamabad nach zwei Tagen mit einem Abkommen enden. Dazu war das Misstrauen auf beiden Seiten viel zu groß. Zudem ist es durchaus üblich, dass solche Gespräche mit einer ersten Runde starten, in der die Konfliktparteien ihre Maximalforderungen auf den Tisch legen, sich so mehr Klarheit über politische Spielräume verschaffen und anschließend ergebnislos auseinandergehen. Für das iranische Regime war es ein politischer Erfolg, dass der US-Vizepräsident am Verhandlungstisch in der pakistanischen Hauptstadt Platz nahm. Hat es doch den „Paria in Teheran“ diplomatisch unerwartet aufgewertet, nachdem dieser unter den israelisch-amerikanischen Luftangriffen nicht kollabier Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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