KURIER
Am 13. April ließ sich US-Präsident Donald Trump eine Fast-Food-Lieferung direkt ins Oval Office des Weißen Hauses bringen. Die beiden Sackerl mit Burger, Pommes & Co. von McDonald's nahm der 79-Jährige persönlich vor laufenden Kameras entgegen. Der Auftritt war kein Zufall, sondern ein inszenierter Pressetermin , um die Werbetrommel für seine Initiative zu steuerfreien Trinkgeldern ("No Tax on Tips") zu rühren. Das Video der ungewöhnlichen Szene ging in den sozialen Medien viral. Trump lässt sich Fast Food ins Weiße Haus liefern In den Aufnahmen ist die DoorDash-Fahrerin Sharon Simmons in einem roten T-Shirt mit Firmenlogo und dem Aufdruck "DoorDash Grandma" zu sehen, wie sie die Terrasse des Oval Office entlanggeht und an die gläserne Balkontüre klopft. Wenige Sekunden später tritt Trump heraus, empfängt sie und scherzt vor den Medienvertretern: "Das sieht doch nicht gestellt aus, oder?" Nach einem kurzen Austausch erklärte Simmons, dass sie seit der Abschaffung der Besteuerung von Trinkgeldern insgesamt rund 11.000 US-Dollar zusätzlich verdient habe. Die Regelung ermöglicht es Beschäftigten, einen größeren Teil ihrer Trinkgelder zu behalten. Für die Lieferantin eine spürbare finanzielle Entlastung, auch weil ihr Mann derzeit eine Krebsbehandlung durchläuft, wie CBS News berichtet. Trinkgeld? Trump zückt 100-Dollar-Schein Im weiteren Verlauf stellte der US-Präsident der Fahrerin Fragen, die sie ausweichend beantwortete. Als er nachhakte, ob Simmons ihn bei der Präsidentschaftswahl gewählt habe, antwortete diese lediglich: "Ähh ... vielleicht?" Trump entgegnete daraufhin: "I heard you are a great supporter, we appreciate it" ("Ich habe gehört, sie sind eine große Unterstützerin, das wissen wir zu schätzen"). Als Reporter fragten, ob man im Weißen Haus denn großzügiges Trinkgeld geben würde, zog Trump einen 100-Dollar-Schein aus der Hosentasche hervor und überreichte ihn ihr mit einem Lächeln. Video der Szene ging auf Social Media viral Der Clip der inszenierten Essenslieferung verbreitete sich rasch auf Plattformen wie X, Instagram und TikTok. Besonders Simmons unerwartete Antwort auf die Wahlfrage sowie die Trinkgeldszene sorgten für Meme-Potential für die sozialen Medien. Auf TikTok kursierten Kommentare wie: "Warum ist das so unangenehm?" oder "Er tut alles, außer Präsident zu sein ?".
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