der Freitag
Eine feministische Neuinterpretation von Mary Todd Lincolns Leben begeistert im Londoner Westend. Über radikale Sichtbarkeit und wenn – anders als in Deutschland – das Publikum ohrenbetäubend feiert Ich gehe wahnsinnig gerne in Großbritannien ins Theater. An der dortigen Theaterkultur und Atmosphäre ist der deutsche Kelch von „Theater als Lehr- und Moralanstalt“ zum Glück vorbeigegangen. Eher weht dort noch der Shakespeare’sche Geist von Blood, Love, Murder and Fantasy durch das Parkett. Als ich vor Kurzem in London haltmachte, landete ich also im Trafalgar Theatre im Westend. Der Preismarkt hatte das entschieden. Ohne staatliche Theaterförderung landet man nämlich bei einem einfachen Theaterticket locker bei 250 Pfund, etwa für die aktuelle Romeo-und-Julia -Inszenierung von Robert Icke , der für seine radikalen Klassiker-Überarbeitungen bekannt ist (sein Ödipus ist in Kürze am Residenztheater in München zu sehen , d Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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