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Rousseau & Dickens sind problematisch – Warum wir Werk und Autor trotzdem trennen können
der Freitag

Rousseau & Dickens sind problematisch – Warum wir Werk und Autor trotzdem trennen können

Im Rückblick fällt oft auf: Wichtige, humanistische Texte wurden von ziemlich problematischen Typen verfasst. Sollten wir sie deshalb nicht mehr lesen? Nein, findet unser Autor, denn wir entscheiden, was wir aus dem Geschriebenen machen Das Paradoxe gehört zu den faszinierendsten und zugleich prägendsten Eigenschaften des menschlichen Geistes. Obwohl die soziologische Philosophie bereits vor geraumer Zeit den „ Tod des Subjekts “ verkündete, ist dieser Begriff heute präsenter denn je – so als hätte die Totenerklärung sein eigentliches Comeback erst ausgelöst. Gleiches gilt in der Literaturwissenschaft: Der von Roland Barthes verkündete „Tod des Autors“ ist auch schon eine Weile her. Und einerseits wird niemand mehr bestreiten, dass sich Texte von denen lösen können, die sie verfasst haben. Im Geflecht gesellschaftlicher Diskurse können sie ganz neue Bedeutungen erlangen. Doch andererseits fällt es uns so schwer wie nie, zwei Dinge zu akz Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

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