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Die Melitta Epos setzt im Test auf eine exklusive Optik und versteht sich als Hingucker. Das offene, in die Breite gezogene Design inszeniert das Mahlen und Brühen in zwei getrennten Schritten. Besonders der sich drehende Brüharm gerät zum kleinen Show-Element. In der Praxis brüht die Epos sehr schnell und liefert insgesamt einen guten Geschmack. Bei kleinen, nicht nachjustierten Mengen kann das Ergebnis jedoch etwas dünn wirken. Die hohe Geschwindigkeit hat einen weiteren Vorteil: Der Energieverbrauch bleibt niedrig. Weniger überzeugend ist die Bedienung. Statt auf Komfort setzt Melitta stark auf ein aufgeräumtes Erscheinungsbild – zulasten der Funktionalität. Das Kännchen fasst lediglich einen Liter, die Warmhaltezeit lässt sich nicht anpassen und das Netzkabel ist sehr kurz geraten. Das integrierte Mahlwerk leistet im Grunde ordentliche Arbeit, zeigt aber auf der gröbsten Stufe Schwächen. Angesichts des recht hohen Preises hätten dem Gerät zudem hochwertigere Materialien gut zu Gesicht gestanden.
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