der Freitag
Es ist keine Frage, dass in urbanen Zentren der Autoverkehr nicht die Zukunft sein kann. Aber wie kommt man weg davon? Kulturkampfrhetorik unter der Gürtellinie und Symbolpolitik helfen jedenfalls nicht. Die Fronten sind zu festgefahren Gleich vor meiner Haustür tobt der Berufsverkehr. Die Leute haben es eilig. Sie sind in der Tendenz eher schlecht gelaunt – und entsprechend bewegen sie ihre Fahrzeuge: oft zu schnell, mäßig regelkonform und während der Rushhour häufig in jenem emotionalen Modus herausgeforderter Routine, der sich durch akustische Hallo-hier-komme-ich-Signale Ausdruck verschafft. Die Besonderheit? Es wird nicht gehupt, sondern geklingelt und bisweilen gebrüllt. Die Straße, von der die Rede ist, wurde vor einigen Jahren zur Fahrradstraße umgewidmet und umgebaut . Zuvor war sie ein Schleichweg gewesen, auf dem sich eine viel befahrene Hauptverkehrsader vermeiden ließ, außerdem ist sie ein Zubringer der nahen Großklinik. Fahrradaffin und rot-grün E Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
Go to News Site