der Freitag
Betroffene aus schwer verschmutzten Gebieten wollen ein generelles Verbot von Ewigkeitschemikalien. Die Chemie-Industrie hält dagegen und entfaltet in Brüssel eine Lobby-Kampagne sondergleichen Voll ist es vor dem Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der EU-Kommission. Gut 100 Demonstranten drängen sich an diesem Frühlingstag auf dem Vorplatz, fast bis auf den schmalen Bordstein. Fahrradfahrer, die vorbildlich behelmt in Richtung ihrer Büros flitzen, müssen klingeln, die tägliche Armada von E-Rollern im Brüsseler Europa-Viertel weicht Schaulustigen und Kameraleuten aus. Dann tritt eine Frau mit Megafon aus der Menge. „Guten Morgen allerseits!“, ruft sie. „Es ist ein schöner Tag, um PFAS zu verbieten!“ Hinter der Abkürzung für Per- und Polyfluorierte Alkylsubstanzen verbergen sich mehrere tausend Chemikalien, die auf Kohlenstoff-Fluor-Ketten basieren. Einmal freigesetzt, verbreiten sie sich nicht nur leicht, sondern Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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