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Im „Gittersee“-Skandal geht es nicht um Misogynie, sondern die Generation DDR
der Freitag

Im „Gittersee“-Skandal geht es nicht um Misogynie, sondern die Generation DDR

Der Literaturskandal um Charlotte Gneuß wird neu aufgerollt. In der Kritik steht Ingo Schulze. Wieder stellt sich die Frage nach der Frauenfeindlichkeit im Literaturbetrieb. Doch so einfach ist es nicht Dass ein älterer Literaturskandal wiederentdeckt wird, überrascht. Das Radiofeature „Der Fall Gittersee neu aufgerollt“ wirkt fast so, als habe man beim Deutschlandfunk auf den passenden Moment gewartet, damit eine interessante Kulturrecherche nicht vollends verpufft. Die Aufregung um Denis Scheck und die Misogynie-Vorwürfe gegen ihn dürften dabei als willkommener Anlass fungiert haben. Worum geht es? Die 1992 geborene Charlotte Gneuß hat mit Gittersee einen DDR-Roman vorgelegt, der von der Kritik wohlwollend aufgenommen wurde und es 2023 auf die Longlist des Deutschen Buchpreises schaffte. Dann jedoch kursierte eine „Mängelliste“, verfasst vom Verlagskollegen und ostdeutschen Schriftsteller Ingo Schulze. Auf inoffiziellen Wegen soll sie Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

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