der Freitag
Was Blumenerde mit der Erderhitzung zu tun hat? Einiges, wenn Torf darin steckt. Seine Verwendung geht zu Lasten des Klimas. Dabei wächst eine perfekte Alternative heran, wie jetzt ein Ratgeber zeigt Hobbygärtnerinnen und Gärtner schleppen derzeit säckeweise Erde aus Baumärkten, Discountern oder Gärtnereien. Kartoffeln und Salat, Narzissen und Tulpen sollen darauf wachsen. Nur: Erde ist nicht gleich Erde: Enthält sie Torf, dann schädigt sie das Klima. Denn Torf kommt aus Mooren – und die sind für den Kampf gegen die Erderhitzung entscheidend. Moore bedecken auf der Welt nur drei Prozent der Landfläche, speichern dem Bundesamt für Naturschutz zufolge aber doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Über Jahrzehnte sind sie trockengelegt worden, um Straßen zu bauen, Felder und Weiden anzulegen. Für den Abbau von Torf werden sie weiter zerstört. Damit entscheidet sich auch im Blumentopf, ob Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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