der Freitag
Die Regierung in Islamabad hat zusammen mit China Vorschläge für eine politische Lösung des Konflikts präsentiert. Für Teheran ist Pakistan als islamisches Land und als Atommacht ein akzeptabler Mediator Was verhilft Pakistan dazu, gegenwärtig Drehscheibe der Iran-Diplomatie zu sein, dass es geradezu alternativlos wirkt? Denn wo sonst sollten sich Iraner und Amerikaner treffen, sofern sie das vorhaben, wenn nicht in Islamabad? Mögliche Verhandlungsorte im Nahen Osten entfallen, da sie gegen Ausläufer des Iran-Krieges kaum gefeit sind. Die Europäische Union ist wie gewohnt bei Krisen dieses Kalibers ein Ausfall. Istanbul käme in Betracht, gäbe es auf türkischem Boden mit Incirlik, Izmir Air Station und Diyarbakır Air Base keine US-Stützpunkte. In deren Schatten kann einer iranischen Delegation ein Treffen mit US-Gesandten nicht zugemutet werden. Nordafrika ist mit potenziellen Emissären wie Algerien oder Tunesien zu israelkritisch, als dass D Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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