KURIER
Mit dem NÖ Gesundheitsplan 2040+ kommt es unter den Landeskliniken zu einer neuen Aufgabenverteilung und zu neuen Schwerpunktsetzungen. Im LK Melk werden ebenfalls Veränderungen vorgenommen, aber auch bisherige Kompetenzen weitergepflegt. Schrittweise wird das Spital im Verbund mit dem Universitätsklinikum Krems geführt werden. Weiterhin voll erhalten bleiben im Haus sämtliche Möglichkeiten für planbare Operationen in der Tagesklinik. Durch die Zusammenarbeit im Klinik-Verbband können die OP-Kapazitäten am Standort sogar erweitert werden, heißt es seitens der NÖ Landesgesundheitsagentur. Als auffälligste Neuerung wird im LK Melk ein Schwerpunkt für Akutgeriatrie und Remobilisation eingerichtet. Am Standort sollen rund 100 neue Übergangspflegebetten dafür aufgebaut werden. Im Gegenzug werden geburtshilfliche Leistungen künftig in den Mostviertler Häusern Amstetten und Scheibbs gebündelt. Die in Melk aufgebauten Spezialisierungen in der Inneren Medizin und im Wundmanagement für die Melk bekannt ist, sowie das immer ausgebuchte Schlaflabor bleiben am Standort ebenfalls erhalten. Ebenso wird die renommierte Medinklusion-Ambulanz für Menschen mit speziellen Bedürfnissen und intellektuellen Einschränkungen weiterhin fester Bestandteil des Leistungsspektrums sein. Eine Notfalleinheit soll zudem die Erst- und Notfallversorgung am Spitalsstandort gewährleisten. Zwei regionale Primärversorgungseinheiten (PVE) sollen des Weiteren wohnortnah die allgemeinmedizinische Betreuung der Bevölkerung in der Region Melk garantieren. watz
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