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Auf diese Bücher würde Herbert Hirschler nie verzichten
KURIER

Auf diese Bücher würde Herbert Hirschler nie verzichten

"Entspannt kann ich nur im Urlaub lesen“, sagt Herbert Hirschler gleich vorab. „Am Strand kann es schon mal vorkommen, dass ich von der Sonne geröstet werde, weil ich bei einem guten Buch einfach die Zeit vergesse. Wenn mich das Geschriebene fesselt, blende ich alles andere um mich aus. Selbst den Hunger ... wenn nicht meine Frau irgendwann mal essen gehen möchte, würde ich den ganzen Tag liegen – und lesen.“ Dafür hat Herbert Hirschler freilich nicht so viel Zeit, wie er sich vielleicht wünschen würde. Denn der Ternitzer IT-Experte hat es nicht nur  als Schlagertexter für die Alpenrebellen, die Kastelruther Spatzen, Marianne & Michael, Jazz Gitti, das Nockalm Quintett und unzählige andere auf mehr als 700 Songs geschafft, seit 2010 verbringt er einen Großteil seiner Freizeit als Wanderer auf diversen Pilgerwegen nach Santiago de Compostela. Worüber er auch schon drei höchst erfolgreiche Bücher geschrieben hat. Und weil das alles ja noch nicht genug ist, hat Herbert Hirschler 2021 mit „Luftgitarrengott“ ein sensationelles Roman-Debüt nachgelegt. Dem  zwei ebenfalls erfolgreiche Krimis folgten: „Her mit der Marie“ und, gerade erst, „Blind Date im Heu“. Zwischendurch schob der hünenhafte und kulinarisch allzeit genussbereite  Mann, der eine Zeit lang für einen Weitwanderer doch eindeutig  zu viel Eigengewicht mit sich herumschleppte, noch ein viel beachtetes Sachbuch darüber nach, wie er es schaffte, 30 Kilo abzunehmen: „Gamechanger Abnehmspritze“. Geht das eigentlich, sich gemütlich in seinen Ledersessel zu setzen und zu lesen, während man selbst andauernd am Schreiben ist? „Nein, während ich an einem Buch schreibe, kann ich kein anderes lesen. Das muss dann warten ...“ Aber natürlich warten die Bücher nicht vergeblich auf Herbert Hirschler – auch wenn er sich mitunter einen Sonnenbrand wegen ihnen einfängt. Eines, das ganz oben auf seiner Liste steht, ist Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“. Pflicht unter Pilgerkollegen, sozusagen. Rita Falks „Steckerfischfiasko“ hat ebenso einen Ehrenplatz im Regal wie Marc Elsbergs „Der Fall des Präsidenten“. Und ein Buch, das Hirschler einfach immer wieder liest, ist „Blasmusikpop“ der -Kolumnistin Vea Kaiser. „Es ist so leicht – und hat dabei so viel Tiefgang“, sagt er dazu. Ein Autor, den Herbert Hirschler gerne persönlich kennenlernen würde? „William P. Young, den Autor von ,Die Hütte’. Dieses christliche Buch gibt so viel Hoffnung und Zuversicht. Dass es immer weitergeht, egal was auch passiert. Das ist auch meine Lebensanschauung.“

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