der Freitag
Was können Bauern noch säen und ernten, wenn es immer trockener und wärmer wird? Das erforscht ein Labor in einer kleinen Stadt in Brandenburg – mit Feldern voller Sensoren und einem „Rainout-Shelter“ Bei Claas Nendel ist richtig, wer wissen will, wie die Landwirtschaft in Deutschland Mitte des Jahrhunderts aussehen wird. „Mein Gewächshaus ist der Computer“, sagt der Geoökologe. „Atmung, Fotosynthese, Entwicklung, Ertrag – alles funktioniert wie bei einem richtigen Gewächs.“ Nur dass die Früchte seiner Arbeit nicht aus Getreidekörnern oder Kartoffeln bestehen, sondern aus mathematischen Formeln. Nendels Ziel ist es, die Pflanze der Zukunft wachsen zu lassen, und zwar einmal in einer Welt, in der die Menschheit keinen Klimaschutz betrieben hat – das sogenannte RCP8.5-Szenario des Weltklimarates IPCC . Um dann vergleichen zu können, wie es der Pflanze ergeht, wenn die Menschheit jetzt doch noch mit strengen Emissionsminderung Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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