KURIER
Copyright-Hinweis öffnen/schließe Der britische Thronfolger Prinz William und seine Frau Prinzessin Kate wagten im vergangenen Jahr einen Neuanfang - und wechselten mit ihren drei Kindern, Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (10) und Prinz Louis (8), innerhalb des weitläufigen Parks um Schloss Windsor die Bleibe. Bei der großzügigen Forest Lodge, die sie seitdem bewohnen, handelt sich um ein repräsentatives Gebäude mit acht Schlafzimmern. Man könnte wohl auch von einem kleinen Schloss sprechen. "Kate hat sich in königlichen Residenzen unwohl gefühlt" Die britische Adelsexpertin und Autorin Katie Nicholl glaubt, dass das neue Anwesen perfekt zu den Royals passt. "Es liegt günstig in der Nähe von Windsor und ist nah genug an London, falls sie dort beruflich zu tun haben. Außerdem liegt es näher an Kates Eltern, von denen wir wissen, dass sie ein so wichtiger Teil ihres Lebens sind. Sie scheinen kleinere Residenzen zu bevorzugen; Häuser, die eine intimere familiäre Atmosphäre bieten als riesige, prunkvolle Paläste. Forest Lodge ist kein kleines Anwesen, aber es hat nicht denselben Umfang wie beispielsweise Apartment 1A im Kensington Palace", sagt sie im Gespräch mit der Zeitung The Mirror . "Wir können uns gut vorstellen, dass Forest Lodge ein Zuhause sein wird, vor dem schlammige Stiefel stehen, Hunde und Kinder im Garten hin und her rennen, etwas Leckeres auf dem Herd kocht und die Küchenarbeitsflächen mit Mehl von einer ihrer geliebten Backaktionen bedeckt sind." Adelsexperte: Zukunft von Prachtbauten offen Adelsexperte Richard Palmer pflichtet dem bei: "Kate hat sich in den königlichen Residenzen immer unwohl gefühlt, als würde sie in einem Goldfischglas leben. Natürlich erkannten sie die Leute sie immer. Das war schwierig für sie." Für Palmer wäre es "keine große Überraschung, wenn Kate und William sich tatsächlich dafür entscheiden würden, mehr Zeit in der Forest Lodge als in den Palästen zu verbringen, sobald sie König und Königin sind. Das wirft die Frage auf, was die königliche Familie mit all diesen prächtigen Gebäuden machen soll, aber darüber denkt William zweifellos bereits nach". Neues Kapitel nach Kates Erkrankung Der Umzug der Royals sollte nicht nur praktische Gründe haben: "Das neue Haus markiert eine neue Ära für die Familie", erzählte eine namentlich nicht genannte Quelle im vergangenen Jahr dem Magazin Us Weekly . "In dieses neue Zuhause zu ziehen, ist eine bedeutende Entscheidung, die Unabhängigkeit signalisiert, auch wenn sie nicht völlig überraschend kommt." Hintergrund war einem Bericht der BBC zufolge der Wunsch, nach den leidvollen Erfahrungen mit Prinzessin Kates Krebserkrankung im Jahr zuvor ein neues Kapitel aufzuschlagen. Mitte Jänner 2024 war die Princess of Wales im Bauchraum operiert worden. Fast zwei Wochen verbrachte sie daraufhin im Krankenhaus. Noch während sie sich von dem Eingriff erholte, erhielt sie eine Krebsdiagnose. Bald darauf begann sie mit einer Chemotherapie, die sie inzwischen wieder beendete. Um welche Art von Krebs es sich handelte, gab der Palast nicht bekannt. William hatte die Zeit als "brutal" bezeichnet und von dem wahrscheinlich härtesten Jahr seines Lebens gesprochen. "Der Umzug gibt ihnen die Gelegenheit zu einem Neubeginn und einem neuen Kapitel", zitierte die BBC den Palast-Insider. Es sei eine Gelegenheit, die unglücklichen Erinnerungen hinter sich zu lassen. Der Schutz ihrer "psychischen Gesundheit und ihres Familienlebens" sei William und Kate wichtig, so der Us Weekly -Insider. "Sie haben miterlebt, wie die Rolle eines Monarchen einen Menschen vollständig vereinnahmen kann." Das Thronfolgerpaar plane langfristig: Forest Lodge soll demnach das "Forever Home" der beiden werden, wo sie auch leben wollen, wenn sie einmal König und Königin sein werden. Zuvor lebten William und Kate in dem eleganten, aber vergleichsweise bescheidenen Anwesen Adelaide Cottage, das 1831 für die Gattin von König William IV. , Königin Adelaide , errichtet wurde. Wie schon in Adelaide Cottage soll aber auch in dem neuen Zuhause kein Personal untergebracht sein, so der BBC -Bericht weiter. Damit wolle das Paar so gut wie möglich eine private Atmosphäre in seinem Zuhause schaffen.
Go to News Site