KURIER
Wie exklusiv dieses Resort ist, erahnt man bereits, wenn sich die Straße zum Eingang von der Küste hinwegkrümmt und in einen eigens angelegten Tunnel durch das Karstgebirge führt. Hotel Tivoli Portopiccolo Vom unterirdischen Parkplatz tritt man zunächst in die noble Hotellobby – in diesem Fall nicht nur symbolischer Übergang zwischen hektischer Außenwelt und eleganter Resortlandschaft – und sieht durch die Glastür auf der anderen Seite der Rezeption weiße Segelboote im Hafen wippen. Betritt man dann den steinernen Vorplatz, empfängt einen sanftes Rauschen, das Schreien der Möwen und – Stille. Sprung ins transparente Meer Das Hotel Tivoli sowie 500 Wohneinheiten, 31 Geschäfte und ein Strandclub wurden in Portopiccolo Sistiana, eine halbe Autostunde westlich von Triest, in einem ehemaligen Steinbruch errichtet. Honigfarben schmiegen sich Hotel und Appartements in den Hang, die Hotelzimmer verfügen über Balkone mit Meerblick und das Frühstück bietet Cappuccino so cremig, wie man ihn nur in Italien erhält. Am Nachmittag, vielleicht nach der Erkundung von Triest oder Erzherzog Maximilians Castello di Miramare, rufen die Liegen des Purobeach Clubs. Idyllischer ist es nur am nächsten Morgen, wenn man – aufgrund der frühen Stunde ungestört – vor dem Frühstück seine Längen im transparenten Meer zieht. Nordelaia Meerblick ist natürlich stets schwer zu toppen, doch wenn der terrakottafarbene Landsitz Nordelaias zwischen den UNESCO-geschützten Weinbergen des Piemont in den Blick kommt, ist die Küste schnell vergessen. Bei der darauffolgenden Erkundung ist der Pool so malerisch, dass man über seine Ansicht fast das Schwimmen vergisst, der Hintergarten lockt mit tiefen Hängematten, der Spa-Bereich mit beheiztem Außenpool, und die Erdtöne der Gebäude sind so beruhigend, dass man schon kurz nach der Ankunft langsamer durch die Gänge schlendert. Für sein exklusives Angebot wurde das Boutique-Resort in den Hügeln von Alto Monferrato 2025 übrigens mit einem Michelin Key ausgezeichnet. Kulinarischer Höhenflug Nach Möglichkeit sollte man den Aufenthalt im Nordelaia mit einem Dinner im resorteigenen Restaurant L’Orto komplimentieren. In der obersten Etage des dreistöckigen Zubaus hebt Chefkoch Charles Pearce Kulinarik nicht nur buchstäblich auf hohes Niveau. Der Marktfisch kommt mit Erdbeer-Gazpacho und Kapern, die Agnolotti-Teigtaschen mit geschmortem Schweinskopf, geräucherter Butter sowie lombardischer Kräutermischung und das dunkle Schokoladenmousse mit einer Prise Salz. Fast schade, dass man das Resort für Erkundungen untertags verlassen muss.
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