der Freitag
Bojan Pancevski hat einen Polit-Thriller über die Nord-Stream-Sprengung geschrieben. Doch aus seiner glänzenden Recherche macht der Reporter eine ukrainischen Heldenerzählung. In Oliver Schröms und Ulrich Thieles Buch ist das ähnlich In diesen aufgeregten Zeiten muss man bisweilen an die Definition des legendären Tagesthemen -Moderators Hanns Joachim Friedrichs erinnern: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten. Dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ Donald Tusk wird das gefallen Die Autoren der beiden Neuerscheinungen zur Sprengung der Nord-Stream-Pipelines lassen diese Pflicht zur journalistischen Distanz vermissen, sowohl der Europakorrespondent des Wall Street Journal , Bojan Pancevski, als auch die deutschen Investigativ-Reporter Oliver Schröm und Ulrich Thiele. Im Zuge ihrer jahrelangen Recherchen zum Fall Nord Stream haben sie eine fatale Nähe zu den interviewten Saboteuren entwi Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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