kreuzer leipzig
Wer dieser Tage mit aufmerksamem Blick durch die Stadt läuft, wird es nicht übersehen haben: Freiwild kommen mit zwei großen Konzerten in der Quarterback Arena nach Leipzig. Seit jeher polarisiert die Band um Frontmann Philipp Burger, der seine ersten musikalischen Erfahrungen einst in der Neonazi-Band Kaiserjäger machte. Heute gibt er sich einerseits geläutert und besucht Schulklassen, um mit ihnen über seinen Ausstieg aus der rechtsextremen Szene zu sprechen. Zugleich schimpft er über die öffentlich-rechtlichen Medien, singt patriotische Lieder über die Südtiroler Heimat und sucht die Nähe zu neurechten Medien. Alles nur ein Missverständnis? Wir haben mit dem Musikwissenschaftlicher Thorsten Hindrichs von der Universität Mainz gesprochen, der sich seit vielen Jahren mit Freiwild und der Rechtsrockszene beschäftigt.
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