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Gut fürs Klima: Jungbäume sterben in Wien weniger stark ab
KURIER

Gut fürs Klima: Jungbäume sterben in Wien weniger stark ab

Es ist nur eine Stichprobe, die der Stadtrechnungshof an 13 Standorten genommen hat, aber diese gibt Anlass zur Hoffnung, dass dessen Prüfungen tatsächlich positive Auswirkungen haben. Denn während bei einer Prüfung der Jungbäume im Stadtgebiet vor drei Jahren deren „Sterblichkeit“ noch bei 40 Prozent gelegen ist, kamen die Prüfer diesmal zu einem wesentlich besseren Ergebnis. Nur 1,9 Prozent der geprüften Bäume mussten gerodet werden, 89 Prozent wiesen die beiden besten Vitalitätsstufen auf, heißt es in dem Bericht. Wichtig für Stadtklima Und der Stadtrechnungshof lässt auch keinen Zweifel daran, dass der Erhalt der Jungbäume und Stadtbäume generell gerade in Zeiten des Klimawandels von großer Bedeutung sind: „Sie regulieren das Mikroklima und sorgen über die Verdunstung für wichtige Kühlungseffekte.“ Die schwierigen Standortbedingungen durch Bodenversiegelung, Einbauten und Schadstoffe wie Streusalz hätten sich durch den Klimawandel zusätzlich verschlechtert, sagt der Rechnungshof. Silberlinde auf Platz 1 Dem müsse auch die künftige Auswahl der Bäume, die gesetzt werden, Rechnung tragen, heißt es weiter. Derzeit finden sich 150 verschiedene Baumarten im Stadtgebiet, rund 4.000 Bäume werden jährlich neu gepflanzt. Am häufigsten finden sich derzeit die Silberlinde, die Ulme und die Kegel-Feldahorn, aber auch der unbekanntere „Südliche Zürgelbaum“ oder die „Chinesische Wildbirne“ liegen unter den Top Ten.

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