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Mehr Klassik für ein nicht so klassisches Gymnasium
KURIER

Mehr Klassik für ein nicht so klassisches Gymnasium

Das Bildungsangebot am Franz-Liszt-Gymnasium Oberpullendorf wächst weiter. Erst vor Kurzem ließen Schüler mit einem Mini-Satelliten aufhorchen , mit dem sie bei einem österreichweiten Wettbewerb den ersten Platz erreichten. Nun startet die Schule die nächste Kooperation: Gemeinsam mit dem Liszt Zentrum Raiding soll kulturelle Praxis stärker in den Schulalltag eingebunden werden. Ziel der Partnerschaft ist es, Schülern einen niederschwelligen Zugang zur klassischen Musik zu eröffnen und zugleich fundiertes Wissen über Franz Liszt zu vermitteln. Der Komponist und Klaviervirtuose wurde 1811 in Raiding geboren und zählt zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten des Burgenlandes. Geplant sind unter anderem Workshops, thematische Museumsführungen, Einführungsvorträge der Intendanz, Konzertkarten sowie Begegnungen mit internationalen Künstlern. Musik soll damit nicht nur theoretisch behandelt, sondern als lebendige Ausdrucksform erfahrbar werden. Zugleich sollen musikalische und kreative Kompetenzen der Schüler vertieft werden. Für das Gymnasium ist die neue Kooperation auch ein weiterer Baustein im Ausbau des Schulprofils. In der Oberstufe bietet die Schule fünf Zweige an: Sprachen und Kommunikation, IT und Science, Fit4Future, Kunst Medien Design sowie Musisch kreatives Gestalten. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Schwerpunkte in der Unterstufe. Direktor Markus Neuhold betont den Mehrwert der Zusammenarbeit. Die Kooperation eröffne der Schulgemeinschaft neue Möglichkeiten, Kultur nicht nur als Unterrichtsstoff, sondern unmittelbar vor Ort zu erleben. Gerade die Nähe zu Raiding und zur Person Franz Liszt mache die Partnerschaft besonders naheliegend. Auch für das Liszt Zentrum ist die Zusammenarbeit ein Schritt, um junge Menschen stärker an klassische Musik heranzuführen. Die Kooperation soll langfristig angelegt sein und kulturelle Bildung mit schulischem Lernen verbinden. Zeichen für Frieden Im Liszt Zentrum Raiding steht zudem eine Veranstaltung bevor: Heute konzertiert dort das Orchester der Joseph Haydn Privathochschule. Das Konzert ist als Zeichen für Frieden und Menschlichkeit angelegt. Dirigiert wird das Orchester vom schwedischen Maestro Ola Rudner, der bereits im Vorjahr beim Friedenskonzert zu erleben war.

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