KURIER
Richard Lugners Privatstiftung gegen seine Witwe Simone. Die Kulisse für diese Verhandlung könnte mit dem Justizpalast nicht besser gewählt sein. Und es geht auch um ein schönes, großes Haus. Um die Villa von Richard Lugner in Döbling . Und um das Wohnrecht für Simone Lugner in diesem Haus. Die Privatstiftung will ihr dieses Wohnrecht per Räumungsklage nehmen. Darüber wird heute weiter verhandelt. Mit "Mausi" Lugner als Zeugin. Vor dem Prozess wollte sie keine Stellungnahme abgeben. Dafür wurde nun bekannt, dass es im Vorfeld ein neues Vergleichsangebot gegeben hat. Simone Lugner hat der Stiftung angeboten, alle Ansprüche um 24 Millionen Euro ablösen zu lassen. Darin seien Wohnrecht und Beteiligungen aus den Erbansprüchen Lugners enthalten. 3 Millionen angeboten Stiftungsanwalt Markus Tschank weist diese Forderung zurück. Zuvor wäre man bereit gewesen, eine Summe von drei Millionen Euro zu bezahlen. "Beim neuen Angebot wurden nicht einmal neue Gutachten berücksichtigt", meint Tschank. Florian Höllwarth hingegen betont, dass die "Gegenseite nicht versteht, dass es einen Prozentsatz am Erbteil gibt", den diese offenbar nicht berücksichtigen wolle. Somit ist für beide klar: Bei der Lücke von 21 Millionen Euro wird es weder heute noch in absehbarer Zeit eine Einigung geben. Deshalb wird heute weiter verhandelt. Mit Richard Lugners Ex-Frau Christina "Mausi" Lugner, der Mutter von Jacqueline Lugner, als Zeugin. Es geht weiter darum, ob Simone Lugner die im Hochzeitspakt vereinbarten Pflegeleistungen erbracht hat oder nicht. Die Verhandlung startet jetzt.
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