KURIER
Vergnügungsparks gibt es natürlich berühmtere. Disneyworld zum Beispiel. Universal Studios. Legoland. Aber kriegt man dort auch saftige, süße Erdbeeren? Na eben. In Deutschland gibt es Karls Erdbeerdorf. „Spiegel TV“ auf Kabel 1 hat sich dieser vornehmlich ostdeutschen Kuriosität gewidmet. Und war auf den letzten Metern der Neueröffnung einer Freizeitpark-Filiale dabei. Inklusive Einschulung von verkleideten Erdbeer-Maskottchen. Bei Karls, wie die Profis sagen, gibt es schon auch lange Rutschen und anderes, womit man Kinder kurz beglücken kann. Aber eigentlich ist bei Karls das Vergnügen der Konsum. Kapitalismus war nie erdbeeriger. Karlpitalismus, quasi. Man kauft wahllos Sachen, die irgendwie mit Erdbeeren zu tun haben, und wundert sich dann, dass man 150 Euro ärmer ist. Das hätte man in Disneyworld schon für ein Ticket gezahlt. Ein erdbeerloses.
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