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Erste Polizei-Aktion nach neuem Alkoholverbot am Westbahnhof
KURIER

Erste Polizei-Aktion nach neuem Alkoholverbot am Westbahnhof

Am Westbahnhof gilt seit vergangenem Freitag, den 8. Mai, das neue Alkoholverbot, beim Fritz-Imhoff-Park nahe der U6-Station Gumpendorfer Straße wurde eine Schutzzone eingerichtet. Sanktioniert wurde das Verbot von der Polizei prompt Freitagnacht bis in die frühen Morgenstunden bei einer Schwerpunktaktion . Ziel des Verbots ist laut Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und Polizeichef Gerhard Pürstl , Gewalttaten vorzubeugen und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu verbessern. In Zusammenarbeit mit der Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien und mehreren Einheiten der Landespolizeidirektion Wien wurden zahlreiche Kontrollen durchgeführt. Im Vordergrund stand laut Polizei zunächst die Aufklärung über das Verbot sowie, auf die neuen Regelungen aufmerksam zu machen und das Sicherheitsgefühl vor Ort zu stärken . Bilanz der Kontrollen: Festnahmen und Anzeigen Insgesamt kam es bei der Schwerpunktkontrolle zu sieben Festnahmen nach fremdenrechtlichen Bestimmungen und 58 verwaltungsrechtlichen Anzeigen, unter anderem wegen Missachtung des Alkoholverbots. Durchgeführt wurden 45 Alkovortests. Es kam zu 15 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz, 21 Sicherstellungen von Suchtmitteln, 288 Identitätsfeststellungen und 62 Anzeigen im Verkehrsbereich. Außerdem wurden 92 Betriebe kontrolliert und zahlreiche Verstöße festgestellt, die zu ebenso vielen Anzeigen führten.

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