der Freitag
Schönheit liegt im Auge des Betrachters, heißt es. Doch wie sehr können sich Frauen den gängigen Idealen entziehen und sich den wechselnden Moden widersetzen? Ob „Glass Skin“, die besonders makellose Haut, oder ein schlanker Bauch mittels Ozempic-Spritze: Die derzeitigen Schönheitsideale sind nicht einfach nur ästhetische Vorlieben für Symmetrie, sondern Machtinstrumente. Eingebettet in patriarchale Strukturen , koloniale Geschichte und einen Medienbetrieb, der bestimmte Körper sichtbar und andere unsichtbar macht. Schönheitsideale sind hartnäckig, sie treffen nicht alle gleich. Der weibliche Körper wird immer wieder zum Ort gesellschaftlicher Aushandlungen. Theoretikerinnen wie Sandra Lee Bartky beschreiben Weiblichkeit als Ergebnis von Praktiken wie Make-up, Kleidung bis hin zu Diäten. Schönheit ist damit kein Ideal, das man erreichen kann, sondern eine Norm, der man sich anpasst. Die Kult Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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