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Medion MD 19911 im Test | Collector
Medion MD 19911 im Test
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Medion MD 19911 im Test

Die Medion MD 19911 orientiert sich in Design und Bedienung an der Severin KA 4814, kann im Test bei identischem Preisniveau aber in mehreren Punkten nicht mithalten. Die Vorteile: Dank integriertem 200-Gramm-Mahlwerk gelangen Sie in einem Durchgang von der ganzen Bohne bis zur gefüllten Kanne. Das Anschlusskabel fällt angenehm lang aus – ein separates Kabelfach gibt es nicht. Der gebrühte Kaffee schmeckt gut, wobei kleinere Mengen eher die Stärke der Maschine sind: Rund 375 Milliliter geraten aromatischer als eine volle 1-Liter-Füllung. Die Schwächen: Die Medion arbeitet sehr gemächlich – für einen Liter Kaffee vergehen fast zehn Minuten bis zum Signalton. Dementsprechend geht Energie verloren. Der Tropfstopp ist unzuverlässig: Nach der Entnahme der Kanne läuft der Kaffee nach. Der feste Wasserbehälter hinter dem Bohnenbehälter, erschwert das Einfüllen. Die Handhabung wirkt unausgereift: Kanne und Schwenkfilter geraten beim Einsetzen immer wieder aneinander, beim Ausgießen läuft der Kaffee nicht nur aus der Tülle, sondern teils auch aus der Mitte des Deckels. Die mitgelieferte Kurzanleitung ist lückenhaft. Ausgerechnet das Kapitel zur Reinigung verweist auf die ausführliche Bedienungsanleitung, die ausschließlich digital per QR-Code bereitsteht. Das Mahlwerk selbst arbeitet ausgesprochen laut und liefert nur mittelmäßige Mahlergebnisse. Unter dem Strich erfordert die Medion MD 19911 damit viele Kompromisse.

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