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Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt | Collector
Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt
der Freitag

Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt

Israel-kritische jüdische Positionen wie die „Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ zu bedrängen, ist falsch: Es gibt keine Warte, die richtige oder falsche Schlüsse aus der Shoah ziehen lässt. Das zeigt Art Spiegelmans „Maus“ In Maus, der meisterhaften Graphic Novel, erzählt Art Spiegelman davon, wie sein Vater die Shoah überlebte. Es gibt darin eine denkwürdige Szene: In der Rahmenhandlung, die von der vorsichtigen Wiederannäherung der beiden berichtet, nimmt der Sohn auf einer gemeinsamen Autofahrt einen Anhalter mit. Dieser Fahrgast ist schwarz, und nachdem er wieder ausgestiegen ist, überprüft der Vater ganz panisch, ob er auch nichts gestohlen hat. Der Sohn fragt genervt, was denn das jetzt bitte soll. Der Vater antwortet: Der Mann war schwarz! Der Sohn verdreht beschämt die Augen. Opfer furchtbaren Unrechts können selbst furchtbar ungerecht ein Diese kleine Szene enthält eine Art Schlüssel für die Art von „Nahostdebatte“, die wir heute f Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

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