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Kunstbiennale | Henrike Naumanns Vermächtnis auf der Biennale: Drei Frauen, drei ostdeutsche Perspektiven | Collector
Kunstbiennale | Henrike Naumanns Vermächtnis auf der Biennale: Drei Frauen, drei ostdeutsche Perspektiven
der Freitag

Kunstbiennale | Henrike Naumanns Vermächtnis auf der Biennale: Drei Frauen, drei ostdeutsche Perspektiven

Erstmals haben drei ostdeutsche Frauen den deutschen Pavillon in Venedig gestaltet. Henrike Naumann und Sung Tieu stellen die bis heute spürbaren Folgen der deutsch-deutschen Teilung ins Zentrum ihrer Ausstellung Durch die Fenster kommen zwei Frauen in den deutschen Pavillon – eine mit Kittelschürze und Kopftuch, die andere mit Camouflage-Hose und Schirmmütze. An schwarzen Seilen hängend bewegen sie sich wie Marionetten entlang der Wand des Pavillons. Kämpferisch wirken ihre Gesten. Ihre Blicke durchdringen die Menschen, die anlässlich der Eröffnung dicht gedrängt am Boden stehen. „Ich schau in dein Gesicht, doch ich erkenn dich nicht mehr“ – der raue Sound der Punkband Telekoma aus Frankfurt (Oder) erfüllt den Raum, gefolgt vom Lied Ninna Nanna 1932 der italienischen Sängerin Milva. Von Bertolt Brecht verfasst, thematisiert es Zukunftsangst angesichts des aufkommenden Nationalsozialismus in Deutschland. Drei Frauen, drei unterschie Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

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