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Arbeitspflicht für Bürgergeld-Beziehende ist autoritär, wirkungslos und verfassungswidrig
der Freitag

Arbeitspflicht für Bürgergeld-Beziehende ist autoritär, wirkungslos und verfassungswidrig

Während Milliardenvermögen unangetastet bleiben, wächst der politische Druck, Bürgergeld-Beziehende zu disziplinieren. Die Debatte über Arbeitspflicht offenbart aber nur eines: Wer arm ist, soll sich seine Würde erst verdienen müssen Arme Menschen sollen künftig arbeiten müssen – nicht für einen regulären Lohn, sondern dafür, dass sie weiter existieren dürfen. Genau daraus macht die CDU gerade Politik. Arbeitspflicht für Bürgergeld-Beziehende ist der neue Lieblingssound der Partei. Nicht, weil es Probleme lösen würde, sondern weil sich Härte gegen Erwerbslose gut vermarkten lässt. „Wer voll erwerbsfähig ist, Montag bis Freitag zu Hause sitzt und gar nichts macht, darf künftig nicht einfach so weitermachen“, erklärte etwa Sachsen-Anhalts Noch-CDU-Ministerpräsident Sven Schulze kürzlich gegenüber Medien . Die Botschaft ist klar: Arme Menschen sollen sichtbar diszipliniert werden. Schnee schippen, Müll sammeln, b Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

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