KURIER
Um 21 Uhr steigt das zweite Semifinale des 70. Eurovision Song Contest in Wien (zu sehen auf ORF 1). Es geht spannend weiter – oder auch nicht: denn das erste Halbfinale des ESC ging ohne große Überraschungen über die Bühne. Die Favoriten Israel, Finnland und Griechenland kamen ohne Stress und ganz gemütlich ins Finale, die Vorab-Außenseiter blieben auch beim Voting farblos. Einzig beim Finalticket für Belgien hob man ein bisschen die Augenbrauen, wackelte das Stockerl doch bei Essyla bis zuletzt. Und auch das Moderatoren-Duo Victoria Swarovski und Michael Ostrowski führten souverän durch die Show – auch wenn sie ganz am Ende nicht nur gegen ein Känguru, sondern auch gegen Klischee-Gringe-Momente antreten mussten. Was erwartet uns also beim zweiten Halbfinale ? Nach wie vor ein bunter Strauß an Musikstilen. Und auch diesmal haben sich bereits klare Favoriten herausgebildet: Für Dänemark, Australien, Rumänien und die Ukraine dürfte der Einzug ins Finale gesichert sein. Auch die rot-weiß-roten Song-Contest-Herzen werden mutmaßlich schneller und höher schlagen, wenn Cosmó dem Publikum mit seinem "Tanzschein" einheizen möchte - wenn auch außer Konkurrenz. Als Gastgeberland sind wir schließlich fix im Finale dabei. Die größte Änderung für das heimische Publikum betrifft heute aber das Voting : Im Gegensatz zum ersten Semifinale darf nämlich mitgestimmt werden, welche der insgesamt 15 antretenden Künstlerinnen und Künstler weiterkommen. Noch etwas bleibt beim zweiten Semifinale gleich: die unterhaltsam-schelmischen Kommentare der KURIER-Kulturredaktion , die sie erneut im Rahmen eines Livetickers durch die Show begleiten werden (siehe unten) . Denn so sehr wir den ESC-Wahnsinn auch genießen, darf zwischendurch auch unter Stöhnen eingestanden werden: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Vergessen Sie zudem nicht auf das ESC-Bingo , das wir für Sie vorbereitet haben! Alle Kandidaten des 2. Halbfinales des ESC 2026:
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