der Freitag
Albert Einstein und Sigmund Freud debattierten darüber, warum es Kriege gibt und wie sie sich verhindern ließen. Was ihre Analyse aber übersieht, kann man bei Friedrich Engels und Clara Zetkin nachlesen Der Erste Weltkrieg gilt heute vielen Historikern als die „Urkatastrophe“ des „kurzen 20. Jahrhunderts“ (1914–1991). Damals war er noch gerecht. Er war sogar romantisch, von Zivilisationsmüden am fin de siècle ersehnt, der Tod auf dem „Feld der Ehre“ „süß und ehrenvoll“. Der Mensch ist vergesslich. Hatte man damals vergessen, was Krieg bedeutet? Der letzte Krieg der deutsch-französischen Erbfeinde von 1870/71, der sowohl zur Frankreich demütigenden Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Spiegelsaal von Versailles als auch zur Pariser Kommune führte, lag tatsächlich fast ein Menschenalter zurück. Andererseits war die Bestie Krieg auch in diesen 43 Jahren nicht verschwunden. Er wurde nur wo Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
Go to News Site