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Ein 19-jähriger Ostberliner soll kurz nach der Einheit zum Wehrdienst, taucht aber unter | Collector
Ein 19-jähriger Ostberliner soll kurz nach der Einheit zum Wehrdienst, taucht aber unter
der Freitag

Ein 19-jähriger Ostberliner soll kurz nach der Einheit zum Wehrdienst, taucht aber unter

Eine Musterung durch die NVA zu DDR-Zeiten soll reichen, um Sascha Braumann zum Wehrdienst einzuberufen. Als er sich dem entzieht, erfolgt schon bald seine Festnahme durch Feldjäger. Die vorgeschriebene Anhörung gab es nicht. Ende Januar 1991 in Berlin-Treptow. Sascha Braumann fährt gegen Abend zu seiner Wohnung, um Sachen zu holen, weil er seit ein paar Wochen woanders schläft. Keine zehn Minuten später klingelt es. Vor der Tür stehen Polizisten und Feldjäger. Im Hof warten weitere Beamte. Braumann denkt kurz darüber nach, durch den Hinterhof zu verschwinden, doch ihm wird schlagartig bewusst, wie aussichtslos das wäre. Die Männer treten ein und nehmen ihn mit, kein stilles Abholen, eher ein Zugriff. Braumann muss in einen VW-Bulli steigen, der ihn nach Potsdam-Eiche bringt. Dort wird er in einem provisorischen Feldjägerkommando festgehalten, um anschließend weiter Richtung Westen verfrachtet zu werden und in einer Essener Kaserne zu landen. Arrest wegen Gehorsa Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

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