der Freitag
Der Ökonom Moritz Schularick und vier gut vernetzte Rüstungsfreunde rufen zu einer „historischen“ Aufrüstung Europas – unter einer Großmacht Deutschland und für dessen Industrie. Wer die Fünf sind und was ihr Plan „Sparta 2.0“ vorsieht Moritz Schularick, seit 2023 Präsident des „Kiel Instituts für Weltwirtschaft“, ist ein rühriger Antreiber in Sachen Aufrüstung. Schon die Grundgesetzänderung, die es der Regierung ermöglicht, zugunsten unbegrenzter Waffenkäufe die Schuldenbremse zu lockern, hat er geistig mitvorbereitet. Im Juni 2024 veröffentlichte er zusammen mit dem konservativen britischen Historiker Niall Ferguson einen Aufrüstungsappell in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung . Unter dem Titel „Deutschland hat den Schuss nicht gehört“ plädieren die beiden für die Verdreifachung der deutschen Rüstungsausgaben innerhalb von zehn Jahren. Dass die Finanzierung langfristig durch Einsparungen in den Renten- und Sozialversicherungssystem Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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