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Exil | Libanesische Künstler im Exil haben das Gefühl, als existierten sie nicht
der Freitag

Exil | Libanesische Künstler im Exil haben das Gefühl, als existierten sie nicht

Ob in Deutschland oder in den USA: Künstlerische Botschaften von Libanesen werden oft als zu israelkritisch befunden, während sie im Libanon wiederum als nicht kritisch genug angesehen werden. Dort schreitet die Annexion des Südens voran I’m trying to write you a love song but / the news overspills as I boil coffee. / Suppose no ruins open a poem“ (Ich versuche, dir ein Liebeslied zu schreiben, doch / die Nachrichten kochen über, während ich Kaffee mache. / Vermute, keine Ruinen eröffnen ein Gedicht), schreibt die libanesische Lyrikerin Zeina Hashem Beck in ihrem Southern Sonnet von 2024. Sicher, Ruinen eröffnen kein Gedicht. Aber wie soll sie auch schreiben, wenn die Nachrichten überkochen? Vor 15 Jahren sei sie „aus wirtschaftlichen Gründen“ emigriert. Nach einem Jahrzehnt in Dubai lebt sie inzwischen in Kalifornien. Jetzt überbrückt sie Zeitverschiebungen und Lücken in der Internetverbindung mit Whatsapp. Wenn die Wohnorte ihrer Angehörigen in Beiru Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

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