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2028 löst das E-Auto den Benziner ab
KURIER

2028 löst das E-Auto den Benziner ab

Bei den aktuell laufenden „Elektro Tagen“ am Wiener Rathausplatz dreht sich alles um: Elektroautos. Eine Expertenrunde erläuterte zum Start der automobilen Leistungsschau den Ist-Zustand der E-Mobilität. Tenor: Elektroautos sind auf den heimischen Straßen angekommen, jeder vierte angemeldete Neuwagen war 2025 vollelektrisch. Die Meilensteine des vergangenen Jahres: 250.000 batterieelektrische Fahrzeuge auf den Straßen, 500 schwere E-Lkw, 30.000 Ladepunkte. „Da passiert was“, sagt Philipp Wieser von der Österreichischen Leitstelle für Elektromobilität. „Wir haben aktuell fünf Prozent E-Auto-Bestand auf den Straßen.“ Die Prognose für 2026 würde diese Fahrtrichtung weiterzeichnen. In den nächsten Monaten sieht Wieser die 300.000er-Marke bei den E-Autos fallen, bei den E-Lkw die 1.000er-Schwelle. „Der Plug-in-Hybrid hat zuletzt den Diesel abgelöst, 2028 wird das E-Auto den Benziner bei den Neuwagenanmeldungen überholen“, ist Wieser sicher. Kritik von der Industrie Von den Vertretern der Autohersteller gab es zur Ausrollung der E-Autos auch Kritik. Wolfgang Wurm , Porsche Austria: „Wir sind am richtigen Weg, aber brauchen von der Politik mehr Berechenbarkeit.“ Christian Pesau von der Industriellenvereinigung: „Alles, was politisch passiert, hat Auswirkungen. Nach dem Ende der Verkaufsförderung auf E-Autos und der Einführung der Steuer kommt jetzt der Sachbezug. Das war so nicht geplant“. Markus Wildeis , Stellantis: „Es braucht eine größere energiepolitische Betrachtung, kein politisches Gegensteuern wie aktuell.“ Und Wolfgang Wurm zum Industriestandort: „Wir können in Europa nicht hauptberuflich Konsumenten sein. Wir müssen die Arbeit hierbehalten, mit Produktivität und Innovation.“

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