Die Presse
Kishore Mahbubani, einer der einflussreichsten Intellektuellen Asiens, begrüßt Donald Trumps China-Pragmatismus, wundert sich über Europas Kotau vor den USA und kritisiert westliche Verlogenheit: Europäer müssten zuhören, statt andere ständig zu belehren. Und sie sollten sich auf Afrika konzentrieren. Der Ex-Diplomat aus Singapur würde den Sicherheitsrat reformieren, aber das UN-Vetorecht beibehalten. Er erklärt, warum die neue Weltordnung multipolar sein wird – trotz des globalen Wettkampfs zwischen den USA und China.
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