der Freitag
Die Kontroverse um Wim Wenders und Nastassja Kinski vermengt zwei ganz unterschiedliche Themen: Zum einen: Was machen wir mit problematisch gewordener Kunst? Zum anderen: Was uns heute als Übergriff erscheint, war es auch schon damals Die Schauspielerin Nastassja Kinski möchte, dass eine Szene von ihr, die sie als 13-Jährige halbnackt zeigt, aus einem Film von Wim Wenders entfernt wird. Der Regisseur hat darüber in einer viel beachteten Rede bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin gesprochen – und an die versammelte Branche und die Öffentlichkeit die Frage weitergeleitet, wie man damit umgeht, wenn solche Forderungen im Nachhinein an Filme herangetragen werden. Dass er diese Frage und sich damit der Diskussion stellt, ist gut. Es mag zwar mit der medialen Aufmerksamkeit zusammenhängen, die vorab durch Kinskis Bemühungen generiert wurde, ebenso dürfte Wenders‘ Erfahrung mit seinen viral gegangenen Aussagen auf der diesjährigen Berlinale eine Rolle gespielt Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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