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Trotz Interrail keine Flugscham: Warum mein Sohn nur wegen eines Gewinns im Zug sitzt | Collector
Trotz Interrail keine Flugscham: Warum mein Sohn nur wegen eines Gewinns im Zug sitzt
der Freitag

Trotz Interrail keine Flugscham: Warum mein Sohn nur wegen eines Gewinns im Zug sitzt

Als unsere Autorin sich nach dem Abitur ihre erste große Reise schenkte, existierte das Wort Flugscham noch nicht. Heute wächst die junge Generation mit dem Grundrauschen der Krisen auf. Kein Wunder, dass sie im Urlaub einfach nur weg will Meine erste Flugreise schenkte ich mir selbst. Es war 1989, kurz nach dem Abitur. Nicht meine Eltern bezahlten sie, sondern ich. Es ging in einen Küstenort in der Nähe von Athen. Einmal in drei Wochen rief ich meine sehr besorgte Mutter an. Geschämt habe ich mich damals nicht fürs Fliegen . Geschämt habe ich mich für etwas anderes: für die Pauschalreise mit Hotel, Halbpension, Frühstücksbuffet, Party am Pool. Das war sehr uncool. Lieber wäre ich mit Interrail durch Europa gefahren. Großer Rucksack, verliebt im Zelt, neugierig und mit zu wenig Geld. So stellte ich mir Freiheit vor. Flugscham gab es damals nicht. Wenn überhaupt, dann die Scham, auf die falsche Weise zu reisen. Wir reisten mit Bildungsdrang. Wirkt heute fast komisch Sp Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

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