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Mehr als 1.700 Tiere geschmuggelt: Mann zu 9 Jahren Haft verurteilt
KURIER

Mehr als 1.700 Tiere geschmuggelt: Mann zu 9 Jahren Haft verurteilt

Jose Manuel Perez aus Ventura County (Kalifornien) schmuggelte von 2016 bis 2022 mindestens 1.700 Reptilien von Mexiko in die Vereinigten Staaten. Der 34-Jährige bekannte sich schuldig. Im Mai 2026 wurde er zu 65 Monaten Haft verurteilt. Tiere über Social Media verkauft Wie eine Pressemeldung des U.S. Attorney„s Office California berichtet, wurde Perez verurteilt, weil er die geschmuggelten Reptilien zum Handel mit Wildtieren missbraucht hatte. Der Mann und seine Komplizen transportierten illegal Wildtiere aus Mexiko und anderen Ländern wie China über die US-Grenze. Die eingeführten Wildtiere wurden in den Vereinigten Staaten nicht bei der Zollbehörde gemeldet. Die Schmuggler sollen über die sozialen Medien die Wildtiere gekauft und so den Verkauf und die Lieferung ausgehandelt haben. Perez bot anschließend die aus Mexiko geschmuggelten Tiere auf Social Media zum Verkauf an und veröffentlichte Fotos und Videos, die zeigten, wie die Tiere in der Wildnis gesammelt wurden. Tiere im Wert von 642.000 Euro geschmuggelt Wurden die Tiere aus Mexiko geschmuggelt, holten Perez“ Komplizen die Wildtiere vom internationalen Flughafen Ciudad Juárez ab und transportierten sie schließlich per Auto nach El Paso, Texas. Perez zahlte seinen Helfern eine „Überquerungsgebühr“ für jede Grenzüberquerung – deren Höhe hing von der Anzahl der transportierten Tiere, der Größe des Pakets und dem Risiko ab, von den Behörden entdeckt zu werden. Bei anderen Gelegenheiten reisten Perez und ein Komplize nach Mexiko, um weitere lebende Tiere zu kaufen. Nachdem die Tiere in die Vereinigten Staaten geschmuggelt worden waren, wurden sie zu Perez’ damaligem Wohnsitz in Missouri transportiert. Nach seinem Umzug nach Kalifornien wurden die Wildtiere zu seinem Wohnsitz in Ventura County gebracht. Insgesamt vollzog Perez den illegalen Schmuggel und Import von mindestens 1.700 Tieren mit einem Marktwert von über 739.000 US-Dollar (circa 642.242 Euro). Diese Reptilien wurden geschmuggelt Der 34-Jährige und seine Komplizen haben in den sechs Jahren unter anderem Yucatán-Scharnierschildkröten, Mexikanische Scharnierschildkröten, Babykrokodile und Mexikanische Gila-Krustenechsen über die Grenze geschmuggelt. Perez wurde im Februar 2022 verhaftet, bei seiner Festnahme wurde er laut Associated Press News mit 60 Reptilien in den Taschen seiner Kleidung erwischt. Drei der Reptilien sind dabei gestorben. Im August desselben Jahres bekannte sich der 34-Jährige für schuldig. Mann muss 9 Jahre ins Gefängnis Perez verbüßt eine neunjährige Haftstrafe, nachdem er im Mai 2023 ein Schuldbekenntnis zu drei weiteren Anklagepunkten abgelegt hat, die ihn als vorbestraften Straftäter im Besitz von Schusswaffen ausweisen. Aufgrund seiner Vorstrafen ist es ihm gesetzlich untersagt, Schusswaffen zu besitzen. Sein Strafregister umfasst Verurteilungen wegen Straßenterrorismus und Körperverletzung mit einer tödlichen Waffe.

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